Kein roter Teppich für die Immobilienwirtschaft – Linke kritisiert Teilnahme des Frankfurter OB am Immobilienkongress P5

 „Wir kritisieren schar, dass die Stadt Frankfurt und ihr Oberbürgermeister Mike Josef der Immobilienlobby erneut den roten Teppich auslegen“, erklärt Jakob Migenda, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Hessen anlässlich des am 20. und 21. Mai 2026 im Stadion Bornheimer Hang stattfindenden P5 Immobilienkongresses, bei dem Mike Josef als Redner auftritt. 

„In Frankfurt am Main steigen die Mieten immer weiter, Wohnraum wird immer unbezahlbarer und der Grundsatz einer Stadt für Alle gilt schon lange nicht mehr. Der Oberbürgermeister sollte sich kritisch mit der Immobilienwirtschaft auseinandersetzen, für die Profitmaximierung vor der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum steht und der Ausverkauf der Städte Programm ist. 

Die Linke setzt auf eine Wohnungspolitik, die gemeinwohlorientiert ist, Mieter*innen schützt und den Bau von bezahlbaren Wohnungen vorantreibt. Wir fordern allein für Frankfurt 300 Millionen Euro jährlich für sozialen Wohnungsbau und mindestens 1.000 neue Sozialwohnungen pro Jahr. 

Der P5 Immobilienkongress ist aber einer der Gründe für die Frankfurter Mietenkrise, nicht deren Lösung. Die Folgen der jahrzehntelangen falschen Immobilienpolitik von CDU, SPD, Grünen und FDP sind kaum mehr zu ertragen. Unsere Antwort ist eindeutig: Städtische Investitionen in Wohnraum, Vorfahrt für kommunale Wohnungsbauunternehmen, Förderung von Wohnungsgenossenschaften und ein entschiedener Kampf gegen Leerstand! 

Hinweis: 

Deshalb protestieren wir am Mittwoch, 20. Mai 2026, ab 9 Uhr am Stadion Bornheimer Hang (Parkplatz Ecke Am Riederbruch / Ecke Am Erlenbach in Frankfurt am Main zusammen mit der Fraktion Die Linke im Römer und dem Kreisverband Die Linke Frankfurt für einen sozialen Kurswechsel in der Wohnungspolitik.