Deutschlandticket muss günstiger werden. Übergewinne der Ölkonzerne besteuern

„Jahr für Jahr werden beim Deutschland-Ticket die Preise erhöht. Das macht aus einem Erfolgs- ein Auslaufmodell“, erklärt Jakob Migenda, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Hessen. „Das Deutschlandticket kostet ab Januar 2027 66,80 Euro und damit 3,80 Euro mehr als bisher. Gleichzeitig hat die Bundesregierung Milliarden für einen Tankrabatt übrig, von dem vor allem dicke Autos profitieren.

Es gibt genau einen festen Preismechanismus, der sozial vertretbar ist und das ist der Nulltarif. Bis dahin fordert Die Linke die Koppelung des Deutschlandticket-Preises an den im Bürgergeld vorgesehenen Satz für Mobilität. Der hessische Verkehrsminister Kaweh Mansoori muss zum Fürsprecher für ein bezahlbares und für alle leistbares Deutschlandticket werden und endlich hörbar die Stimme der vielen Menschen in Hessen werden, die tagtäglich mit Bus und Bahn fahren und mit immer weiter steigenden Ticketpreisen konfrontiert werden.

Das Deutschlandticket ist ein richtiger Schritt in der deutschen Verkehrspolitik gewesen.  Jede neue Preiserhöhung bedeute für immer mehr Menschen, dass sie sich zwischen einer Bahnfahrt oder einem gut gefüllten Kühlschrank oder einer warmen Wohnung entscheiden müssen.“