„Ein Managementversagen erster Klasse ist die Ankündigung, das Werk von MAN Roland zu schließen und bereits Anfang Juni mehrere hundert Menschen zu entlassen“, erklärt Jakob Migenda, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Hessen.
„Das Unternehmen wurde über die letzten Jahre systematisch ausgeblutet. Antony Langley, Multimilliardär und Eigentümer von MAN Roland hat sich solange es ging die Taschen vollgemacht. Eigentum verpflichtet jedoch. Dies gilt gerade für Multimilliardäre.
Kosten wurden bei MAN Roland gedrückt, und notwendige Investitionen wurden nicht getätigt. Es ist nicht die Schuld der Beschäftigten, die jeden Tag bei MAN hervorragende Arbeit geleistet haben, sondern von einem Management, dass sich jedoch einfach so aus der Verantwortung stiehlt. Das Mindeste ist eine finanziell gut ausgestattete Transfergesellschaft, die den Beschäftigten mit einem starken Sozialplan hilft, neue Perspektiven zu finden. Für den ganzen Industriestandort Offenbach ist es ein herber Rückschlag.“



