Die Linke Hessen feiert Kommunalwahlergebnis und blickt Richtung Landtag 2028

„Wir haben in allen Landkreisten Hessens zugelegt. Die Linke ist damit in Hessen verwurzelt,“ erklären Desiree Becker und Jakob Migenda, Landesvorsitzende der Linken Hessen. „Wir haben gezeigt, dass die starken Zahlen der vergangenen Bundestagswahl keine Eintagsfliege waren. Dass wir landesweit nun über der Fünf-Prozent-Marke liegen, bricht einen jahrelangen Trend und ist der Startschuss für unsere Rückkehr in den Landtag im Jahr 2028.“

Besonders in den urbanen Zentren konnte die Partei ihre Stärke beweisen. In Gießen, Kassel, Offenbach, Marburg wurden herausragende, teils zweistellige Ergebnisse erzielt. Auch in Frankfurt am Main deutet der Trend mit rund 9 Prozent auf ein starkes Mandat hin. Wir betonen, dass der Erfolg weit über die Großstädte hinausgeht: „Wir freuen uns massiv über den Zuwachs in der Fläche, wie etwa im Werra-Meißner-Kreis, wo wir in Witzenhausen über 14 Prozent erzielt haben. Dass wir selbst in Regionen wie Fulda über 5 Prozent holen, zeigt, dass unsere Themen überall ziehen. Wir werden in Zukunft flächendeckend in Fraktionsstärke in den hessischen Kreistagen sitzen und dort eine hörbare Stimme für die Menschen sein.“

Für die kommende fünfjährige Legislaturperiode kündigen Becker und Migenda eine kämpferische Kommunalpolitik an. Die Linke wolle sich vor allem als Kraft für soziale Gerechtigkeit, bezahlbare Mieten und gute Bildung profilieren.

„Wir bedanken uns bei all unseren Wählerinnen und Wählern für dieses Vertrauen“, so Migenda abschließend. „In den kommenden fünf Jahren werden wir uns für starke und wehrhafte Kommunen einsetzen. Wir streiten für Städte und Gemeinden, die ihren sozialen Aufgaben nachkommen können, statt sich kaputtsparen zu lassen. Wo Die Linke in den Räten sitzt, gibt es eine konsequente Kraft gegen soziale Kälte.“