Bildung statt Abschiebung

Die Fachtagung „Bildung statt Abschiebung“ am 4. März 2026 war mit 120 Teilnehmenden restlos überbucht. Das neugegründete Bündnis hat mit Teilnehmenden aus Jugendhilfe, Schule und Verwaltung eine scharfe Erklärung gegen die aktuelle Abschiebe-Praxis der Landes- und Bundesregierung verabschiedet.  

Jakob Migenda (Landesvorsitzender Die Linke Hessen): „Kinder brauchen Bildungschancen, keine Abschiebeangst. Werden Jugendliche aus dem Bildungsweg gerissen, belastet das Kitas, Schulen und Betriebe gleichermaßen. Wir fordern ein Ende dieser integrationsfeindlichen Politik.“  

Christiane Böhm (Landesvorstand): „Der Kreistag Groß-Gerau ist dem Bündnis bereits beigetreten. Wir rufen alle Kommunen auf, diesem Beispiel zu folgen und das Recht auf Bildung vor den Aufenthaltsstatus zu stellen.“  

In Frankfurt verkündete Daniela Mehler-Würzbach (Die Linke), dass auch die Mainmetropole nun Beratungsstellen für den Weg von Arbeit und Ausbildung in einen sicheren Aufenthalt einrichtet – ein Modell, das Wiesbaden bereits realisiert und Groß-Gerau beschlossen hat.

Zentrale Forderungen:  

• Stopp der Abschiebungen aus Kita, Schule und Ausbildung.

• Recht auf Bildung für alle Kinder, unabhängig vom Status.

• Bleiberechte konsequent nutzen statt Integrationskurse zu stoppen.