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Ende Gelände! DIE LINKE unterstützt Protest gegen Braunkohlebergbau

„Kohle muss im Boden bleiben, um den Klimawandel aufzuhalten“, heißt es in dem Aufruf, auf dessen Grundlage der Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Hessen bei seiner Sitzung am Samstag in Frankfurt einstimmig die Unterstützung der Protestaktionen vom 24. bis 29. August im rheinischen Braunkohlerevier beschlossen hat.

„Damit die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden können, muss Deutschland sofort aus dem Braunkohlebergbau aussteigen. Es ist widersinnig, über riskante und unsichere Methoden zur Filterung von CO2 aus der Luft und seiner Speicherung in der Erde zu spekulieren, anstatt es dort zu lassen, wo es schon ist“, erklärt Achim Kessler, hessischer Spitzenkandidat der Partei DIE LINKE für den Bundestag.

„Deutschland stellt sich der Weltöffentlichkeit gern als klimapolitisches Musterland vor. Doch die von der Bundesregierung vorgesehenen Maßnahmen reichen nicht, um den Beitrag Deutschlands zur Verringerung der Emission von Treibhausgasen im Rahmen des Pariser Abkommens zu erbringen. Dazu brauchen wir eine dezentrale Energiewende, die den Energiekonzernen die Macht nimmt, politische Entscheidungen zu beeinflussen. Die Energieerzeugung gehört in kommunale Hand und unter demokratische Kontrolle.

Klimaschutz ist zugleich eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, in Deutschland und weltweit. Zum Beispiel sind Menschen mit geringeren Einkommen von Feinstaub und schädlichen Abgasen stärker betroffen, weil sie sich gesunde Wohnlagen nicht leisten können. Durch den Braunkohlebergbau wurden und werden ganze Dörfer zerstört. Und auch die zunehmenden Wirbelstürme, Überschwemmungen und Dürren treffen den ärmeren Teil der Menschheit weitaus stärker. Es ist höchste Zeit, die Zerstörung unserer Atmosphäre und unseres Planeten zu beenden.“

 

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