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Bundestagskandidat Achim Kessler informiert sich über Beschäftigtenbefragung der IG Metall

Achim Kessler, Spitzenkandidat der LINKEN in Hessen für den Bundestag, informierte sich bei Robert Weißenbrunner, dem Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Hanau-Fulda über die Ergebnisse der bundesweiten Beschäftigtenbefragung sowie die Positionen der IG Metall zu aktuellen politischen Herausforderungen.

„Bei der Beschäftigtenbefragung der IG Metall, an der bundesweit über 680.000 Beschäftigte teilgenommen haben, sprach sich die große Mehrheit der Befragten für eine andere Arbeitsmarkt-, Renten- und Sozialpolitik aus. Die IG Metall sieht sich durch die Ergebnisse in ihren politischen Forderungen bestätigt“, sagte Robert Weißenbrunner von der IG Metall Hanau-Fulda.

„Sowohl die von der IG Metall geforderte mittelfristige Erhöhung des Rentenniveaus als auch die Wiederherstellung der paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung und eine stärkere Regulierung des Arbeitsmarkts durch die Abschaffung prekärer Beschäftigungsverhältnisse deckt sich mit meinen Positionen und denen der LINKEN“, so Achim Kessler.

„Wie bereits in der Vergangenheit stehen wir als IG Metall, mit Ausnahme rechtspopulistischer und -radikaler Parteien, mit allen politischen Kräften in einem regelmäßigen Austausch über unsere Positionen und wollen dies insbesondere in den nächsten Wochen vor der Bundestagswahl fortsetzen. Wir freuen uns über die Initiative von Achim Kessler und sein Interesse an den Ergebnissen der Beschäftigtenbefragung. Noch mehr würden wir uns freuen, wenn unsere Positionen und das Meinungsbild aus der Beschäftigtenbefragung in praktische Politik umgesetzt würde“, so Robert Weißenbrunner.

Beide Gesprächspartner stimmten darin überein, dass es hierzu einerseits anderer parlamentarischer Mehrheiten bedarf, andererseits aber auch einer starken Zivilgesellschaft und außerparlamentarischen Bewegung, die den notwendigen gesellschaftlichen Veränderungsdruck entfalten kann. Hierbei kommt den Gewerkschaften die besondere Rolle zu, sich wieder verstärkt als Sammelpunkte gesellschaftlichen Widerstands und Fortschritts zu verstehen.

 

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