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Solidarität mit den streikenden Busfahrer/innen

„DIE LINKE. steht an der Seite der Kolleginnen und Kollegen, die für einen höheren Lohn, angemessenere Pausenregelungen und einen zusätzlichen Urlaubstag kämpfen“, erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen. „Busfahrerinnen und Busfahrer befördern tagtäglich unzählige Menschen und leisten dadurch eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Es ist völlig inakzeptabel, dass für viele Kolleginnen und Kollegen aufgrund der niedrigen Löhne Altersarmut vorprogrammiert ist - bei einem Job, bei dem Schichtzeiten von mindestens 12 Stunden am Tag die Regel sind.

Die Beschäftigten zahlen seit Jahren die Zeche für die fatale Privatisierungspolitik. Vielerorts ist der ÖPNV-Betrieb marktkonform getrimmt worden. Die Betriebsbereiche wurden ausgegliedert, die Löhne gedrückt, das Angebot verschlechtert. Die Politik von Ausgliederungen und Lohndumping muss ein Ende haben. Der ÖPNV ist eine öffentliche Aufgabe und gehört in öffentliches Eigentum.“  

Der Landesvorsitzende wirbt gleichzeitig um Verständnis bei ÖPNV-Nutzern. „Natürlich ist der Streik auch mit Schwierigkeiten für Kundinnen und Kunden, die auf die Busse angewiesen sind, verbunden. Dieser Unmut sollte sich aber nicht an den Busfahrerinnen und Busfahrern festmachen, sondern sich besser an die Arbeitgeber richten, die den Kolleginnen und Kollegen einen angemesseneren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen verwehren.

Um Mobilität für alle zu gewährleisten und Emissionen und Lärm in unseren Städten zu minimieren, muss der ÖPNV weiter entwickelt und ausgebaut werden – mit dem Ziel eines Nulltarifs. Zu einem attraktiven Busangebot gehört auch, dass das Fahrpersonal einen ordentlichen Lohn erhält, von dem man auskömmlich leben kann.“  

 

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Banne: Strategiedebatte 2020 - Grafik: DIE LINKE.

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