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Der Weiterbau der A 49 ist weder sinnvoll noch Aufgabe von privaten Investoren

"Der Weiterbau der A 49 ist ein ökologischer und planerischer Unfug“, erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen. "Mit dem Weiterbau von Neuental bis Gemünden entsteht eine hochbelastete Transitroute mit gravierenden Nachteilen für die Anwohnerinnen und Anwohner in der Region, die einen gravierenden Eingriff in eine intakte Kulturlandschaft darstellt und Lebensraum für Tiere und Pflanzen zerstört. Alternativ sollte die Situation an der bestehenden B 3 zwischen Bischhausen und Marburg in Sachen Lärmschutz verbessert werden. Außerdem kann durch neue Ortsumfahrungen das Verkehrsaufkommen erträglicher für die Menschen gestaltet werden. Insgesamt muss aber in der Verkehrspolitik auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gesetzt werden, etwa durch ein drittes Gleis für die Main-Weser-Bahn zwischen Kassel und Frankfurt.

Dass der Weiterbau und die spätere Instandhaltung der A 49 im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft erreicht werden soll ist darüber hinaus volkswirtschaftlich unrentabel. Der Ausbau und Erhalt von Verkehrswegen ist Aufgabe des Staates. Die Überverantwortung an private Investoren hat keine Vorteile. Bis 2014 sind nach einem Gutachten des Bundesrechnungshofs fünf der sechs Autobahnprojekte, die als PPP realisiert wurden, teurer geworden als dies bei konventioneller Umsetzung der Fall gewesen wäre

 

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