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DIE LINKE. Hessen begrüßt Schlecker-Aktionskonferenz in Wuppertal

„Ein Jahr nach der Insolvenz sind noch immer mehr als die Hälfte der 23.400 entlassenen Beschäftigten von Schlecker arbeitslos. Nach dem Auslaufen des Arbeitslosengeldes I bedeutet das für viele den entwürdigenden Übergang in den Hartz-IV-Bezug. Einmal mehr macht das den sozialpolitischen Irrsinn der von SPD und Grünen durchgesetzten Hartz-Gesetze deutlich“, erklärt Achim Kessler, stellvertretender Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Dass sich ehemalige Beschäftigte von Schlecker am 2. Februar in Wuppertal zu einer Aktionskonferenz treffen, bei der unter dem Motto ‚Keiner geht allein zum Amt!‘ über weitere Protestaktionen beraten werden soll, ist ein gutes Signal. Denn Erwerbslosigkeit bedeutet oft Vereinzelung und soziale Isolation.

Während Großbanken mit vielen Milliarden vor der oft selbstverschuldeten Insolvenz bewahrt werden, stehen die erwerbslosen Schlecker-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter nach wie vor im Regen. Dabei gibt es positive Modelle wie in Baden-Württemberg, wo mit Unterstützung der Gewerkschaft ver.di eine Genossenschaft gegründet wurde, die nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch die Einzelhandelsversorgung in ländlichen Gebieten sichert. Solche Genossenschaften müssen mit öffentlichen Zuschüssen und Bürgschaften unterstützt werden.

Die Aufkündigung der Manteltarifverträge durch die Unternehmerverbände im Einzelhandel lässt Schlimmes befürchten. Dieser Generalangriff gilt der Existenzsicherung und den Schutzregelungen der Beschäftigten des Einzelhandels. DIE LINKE wird den erbitterten Widerstand dagegen unterstützen, den ver.di angekündigt hat."

 

 

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