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Erinnern und nie vergessen - Hass und Ausgrenzung konsequent entgegentreten

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee und des Holocaustgedenktages am 27. Januar erklärt die hessische Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen, Heidemarie Scheuch-Paschkewitz:

„Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee der Sowjetunion das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Seit dem ist der Begriff Auschwitz das Symbol dafür, wohin Ausgrenzung, Hass, Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führen: in millionenfaches Leid, in entsetzliche und grausame Verbrechen und die massenhafte Vernichtung jüdischen Lebens in Europa. Auch nach vielen Jahren muss auf vielfältige Weise an Auschwitz als Symbol der millionenfachen systematischen, industriellen Ermordung der Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma und vieler anderer durch das nationalsozialistische Deutschland erinnert werden. Es leben immer noch Täter_innen, die nicht zur Rechenschaft gezogen wurden.

Auch heute noch sind viele Familien mit der Vergangenheit verbunden und werden durch sie beeinflusst. Die Verbrechen und das Grauen sind einerseits weiterhin präsent. Dennoch sind Aufklärung und Erinnerung eine sehr wichtige Aufgabe.

Wir erleben gegenwärtig wie mit platten Parolen, vermeintlich einfachen Antworten und Sozialdemagogie Stimmung gemacht wird, gegen Religionen, gegen andere Kulturen, gegen Migrantinnen und Migranten. Wir erleben eine Zunahme von Angriffen auf Jüdinnen und Juden, auf Synagogen, ebenso auf Muslime und Moscheen. Wir müssen im Alltag wieder Begriffe hören, die ihre Wurzeln in der Nazi-Zeit haben. Es gibt genug Gründe laut und deutlich zu sagen: Nein, wir wollen eine bunte Gesellschaft.  Für DIE LINKE. ist der Kampf gegen jede Form von Rassismus und Faschismus Gründungskonsens. Wir begreifen die Auseinandersetzung mit der Geschichte als Teil der Aufklärung, sie gehört als fester Bestandteil in jede Form der Bildung und Ausbildung. Wir brauchen eine bessere finanzielle Ausstattung von Projekten gegen Rechtsextremismus und für politische Bildung.  Wir fordern ein Ende der Kriminalisierung von Anti-Naziprotesten und zivilgesellschaftlichem Engagement. Der Kampf gegen altes und neues rechtes Denken ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft, auch in Hessen. DIE LINKE. Hessen wird dazu ihren Beitrag leisten.

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Banne: Strategiedebatte 2020 - Grafik: DIE LINKE.

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