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Druck von Links für soziale Gerechtigkeit

Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE in Hessen als OB-Kandidat in Marburg nominiert.

Die Marburger Linke hat einstimmig Jan Schalauske, Stadtverordneten in Marburg und Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE in Hessen als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in der mittelhessischen Universitätsstadt nominiert.

„Auch in Marburg ist die soziale Spaltung der Gesellschaft in arm und reich spürbar. Hier müssen knapp 8.000 Menschen an oder unterhalb der Armutsgrenze leben. Während Mietpreise steigen und Privatinvestoren renditeträchtige Bauvorhaben realisieren, haben Menschen mit geringem Einkommen große Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Ich verstehe meine Kandidatur als einen Beitrag, die Alternativen der Linken in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir brauchen eine Offensive für den sozialen Wohnungsbau und eine Sozialquote für Privatinvestoren. Um Mobilität für alle zu gewährleisten und eine sozialökologische Verkehrswende voranzubringen, fordere ich niedrigere Fahrpreise und einen Ausbau des ÖPNV sowie den Einstieg in den Nulltarif. Die Leistungen des Stadtpasses müssen erweitert und Erwerbslosigkeit bekämpft werden. Es gilt mehr Demokratie durch eine Bürgerbeteiligung zu wagen, die den Einwohnern direkte Mitentscheidungsmöglichkeiten gibt.

Die Privatisierung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) war ein schwerwiegender Fehler. Die Kommunalpolitik darf nicht nachlassen und muss sich dafür einsetzen, diesen rückgängig zu machen.

Um die kommunalen Finanzen zu verbessern und soziale Projekte finanzieren zu können, muss u.a. in Berlin die Vermögenssteuer wieder eingeführt werden. In Marburg ist die Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes ein wichtiger Beitrag, um Steuerdumping zu beenden und die großen Kapitalgesellschaften angemessen zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzuziehen.

Ich möchte im Wahlkampf die großen Fragen in der Gesellschaft mit den konkreten Problemen vor Ort verbinden. Mein Verständnis ist: Politik findet nicht allein in der Stadtverordnetenversammlung statt, sondern überall dort, wo Menschen sich gegen unsoziale und ungerechte Politik wehren. Diesen fühle ich mich verpflichtet. Die Aktivitäten der Marburger Linken zeigen: Druck von links kann Wirkung entfalten", erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der LINKEN in Hessen.

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