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Krankenhäuser sind keine Profibetriebe

„Die Rhön-Klinikum AG erhöht die Dividende für die Aktionäre auf dem Rücken der Beschäftigten, der Patient*innen und der Steuerzahler*innen“, erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE Hessen. „Es ist nicht akzeptabel, dass der Rhön-Konzern die Vereinbarung mit dem Land zur Trennungsrechnung zum Anlass nimmt, die Dividendenausschüttung für die Aktionäre zu erhöhen. Der Klinikkonzern, der auch die Universitätskliniken Gießen und Marburg (UKGM) betreibt, steigerte im vergangenen Jahr seinen Gewinn um satte 40 Prozent auf über 51 Millionen Euro. Die Privatisierung führt zu reinem Profitdenken und einer Politik im Sinne der Aktionäre. Das schadet der Allgemeinheit. Gesundheit ist keine Ware. Krankenhäuser gehören in öffentliches Eigentum. DIE LINKE lehnt die Privatisierung im Gesundheitswesen ab. Das UKGM muss zurück in die Öffentliche Hand.

In deutschen Krankenhäusern herrscht Pflegenotstand – es fehlen 100 000 Pflegekräfte. Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr Patientinnen und Patienten in kürzerer Zeit versorgen. Die Folgen: fehlende Zuwendung, mangelnde Hygiene bis hin zu mehr Unfällen. Die Ursache: Krankenhäuser wurden in den letzten 20 Jahren zu Unternehmen umgebaut, viele privatisiert – es geht oft nur noch um Kosteneinsparung und Profit.“

 

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