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Albrecht Glaser ist nicht wählbar

„Der Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag ist eine historische Zäsur“, erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen. „Wir werden weiterhin alle gesellschaftlichen Kräfte unterstützen, die nicht einfach hinnehmen, dass mit der AfD Rassismus, völkisches Gedankengut und Ausgrenzung Einzug genommen haben in das Parlament. Dem Rechtsruck in diesem Land werden wir uns weiterhin offensiv und mit aller Macht entgegenstellen und für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und mehr Mitmenschlichkeit eintreten. DIE LINKE kämpf für höhere Löhne, eine Umverteilung und eine Abkehr vom schikanösen Hartz-IV System.

Ich begrüße den breiten Widerstand der sich gegen die Aufstellung von Albrecht Glaser (AfD) für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten richtet. Glaser erkennt den Islam nicht als Religion an und spricht Muslimen die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit ab. Er ist damit absolut unwählbar. Aber auch aufgrund seiner unverantwortlichen Tätigkeit als Kämmerer der Stadt Frankfurt am Main hat er sich als völlig ungeeignet dargestellt. Im Jahr 2000 wurden vom damaligen Kämmerer der Stadt Frankfurt, Albrecht Glaser (damals CDU), an Magistrat und Stadtparlament vorbei, Wertpapierfonds für 200 Millionen Mark gekauft. Diese sogenannten ‚Glaser-Fonds‘ mussten später mit erheblichen Verlusten verkauft werden. Nach Aussagen des Landesrechnungshofes entstanden der Stadt Frankfurt am Main dabei Verluste von rund 80 Millionen Euro. Personen, die hunderte von Millionen Euro an den Gremien vorbei in spekulativen und hochriskanten Fonds anlegen und den öffentlichen Haushalten damit schwere finanzielle Verluste zufügen, sollten nicht in politische Ämter gewählt werden.“

 

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