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Raubtierkapitalismus im Kfz-Handwerk angekommen!

„Mit der Kündigung aller Tarifverträge durch den Landesinnungsverband des hessischen KfzHandwerks ist der Raubtierkapitalismus nun auch im Handwerk angekommen. 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 5.700 Auszubildende sind von der Kündigung der Tarifverträge betroffen. Ziel ist die Einführung eines Zwei-Klassen-Lohnsystems, die Entsolidarisierung der Beschäftigten und die Schwächung ihrer Gewerkschaften. Das muss verhindert werden“, erklärt Achim Kessler, hessischer Spitzenkandidat der Partei DIE LINKE für den Bundestag.
„Ich erkläre mich solidarisch mit dem Protest und den Warnstreiks der Beschäftigten und der Gewerkschaft IG-Metall gegen die Tarifflucht der Arbeitgeber in ganz Hessen. Die Flächentarifverträge müssen erhalten bleiben. Die Forderung nach 5 Prozent mehr Lohn ist mehr als berechtigt. Dem deutschen Handwerk geht es so gut wie schon lange nicht mehr. Das bestätigt selbst der Zentralverband des Deutschen Handwerks, wenn er von einem ‚Allzeithoch‘ spricht.
Seit 20 Jahren steigen die Gewinne in Deutschland, während die Reallöhne stagnieren. Während die oberen Gehaltsklassen mehr verdienen, verdienen die unteren 40 Prozent heute sogar weniger als vor 20 Jahren. Diese Enteignung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer muss beendet werden. Der Reichtum muss denen zugutekommen, die ihn erarbeitet haben.“
Hinweis: Achim Kessler spricht am Montag, dem 18. September bei dem Autokorso der IG-Metall gegen die Kündigung der Tarifverträge in Fulda. Die Auftaktkundgebung findet um 15 Uhr in der Frankfurter Straße 121 statt, danach finden Zwischenkundgebungen vor verschiedenen Autohäusern und um 17 Uhr eine Abschlusskundgebung statt.

 

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