K+S entsorgen – Salzpipeline und Stapelbecken stoppen

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Saubere Flüsse sind eine Voraussetzung für gutes Leben im ländlichen Raum, wie ein nachhaltiger Tourismus oder eine intakte Umwelt.

All dies wird durch K+S mit den Salzabwässern nach Meinung vieler Bürger infrage gestellt. Bereits an den Produktionsstandorten verpeasst K+S Salzabwasser in die Böden und gefährdet das Trinkwasser.

Was nicht in den Boden gedrückt werden kann, verunreinigt die Werra als salzige Einleitungsbrühe.

Auf Druck der EU, die auf Einhaltung der Grenzwerte pocht, will K+S jetzt die Einleitstelle weiter nach Norden verlegen. Mit Hilfe einer 140 km langen Salzpipeline soll die Salzlauge nach Nordhessen transportiert werden, um sie hier in die Weser einzuleiten. Da auch mit diesem Verfahren nicht sicher gestellt werden kann, dass die Grenzwerte bei geringerem Wasserstand nicht überschritten werden, sollen Vorratsbecken im Reinhardswald entstehen, die die Größe von bis zu 40 Fußballfeldern (ca. 30 ha) haben werden.

Genau dies gefährdet Menschen, Umwelt und zuletzt auch die Arbeitsplätze nach Meinung der LINKEN bei K+S. Bereits heute sind technische Verfahren möglich, die ohne Pipeline, ohne Stapelbecken, ohne trinkwassergefährdende Laugenversenkung und ohne Abraumhalden auskommen. Aufbereitungsverfahren ohne den Abstoß flüssiger Abfälle sind Stand der Technik.

Nur Investitionen in zeitgemäße Entsorgungstechniken sichern die Arbeitsplätze langfristig, entlasten die Umwelt und schützen die Menschen vor den Belastungen heute und für künftige Generationen.

DIE LINKE. Kassel macht diese Umweltzerstörung zum Thema. Eine Thema, das die ganze Region Nordhessen bewegt.

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Kali Salz

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