Krieg am Weltfriedenstag

600 frieden by Ilse--Dunkel---ille-- pixelio.de

Am 1.September 2014, ist es 75 Jahre her, dass Deutschland den 2. Weltkrieg mit dem Überfall auf Polen begann. Dieser bis heute schlimmste Krieg aller Zeiten, gipfelte in der Ermordung von sechs Millionen Juden, Sinti und Roma. Bei den von Deutschen geplanten und ausgeführten Massenverbrechen an der Zivilbevölkerung starben im Kriegsverlauf zwischen 24 und 40 Millionen Bewohner_innen der damaligen Sowjetunion sowie etwa 2,7 Millionen deutsche Soldaten.

DIE LINKE. ruft 75 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges und 100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkrieges dazu auf, endlich Krieg als Mittel der Politik auszuschließen. "Nie wieder Krieg" ist für uns historische und aktuelle Verpflichtung. Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Konflikts in der Ukraine, dem Zerfall des irakischen Staates sowie der fortdauernden humanitären Katastrophe in Syrien sowie in Israel und Palästina, ist es wichtig, ein glaubwürdiges Zeichen für den Frieden zu setzen.

Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende DER LINKEN.Hessen dazu:
“Dass gerade am Weltfriedenstag über die Lieferung von Waffen in ein Krisengebiet  im Deutschen Bundestag im Rahmen einer Sondersitzung diskutiert wird, wirkt mehr als befremdlich und ist zynisch. Eine der Lehren des 2.Weltkrieges hätte auch sein müssen, nie mehr mit deutschen Waffen Geld zu verdienen. Zur Zeit aber ist die Bundesrepublik der drittgrößte Waffenlieferant der Welt!“

Die Lieferung von Waffen an die Peschmerga im Norden des Iraks lehnt DIE LINKE ab. Wir müssen aufhören, Waffen zu exportieren. Stattdessen muss die Terrormiliz „Islamischer Staat“ von ihren finanziellen Förderern in Saudi-Arabien und Katar abgeschnitten werden.   Waffenlieferungen, nun auch in Krisengebiete, sind ein weiterer Baustein in einer Militarisierung der deutschen Außenpolitik, die wir ablehnen.

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