Kein Werben fürs Sterben beim Tag der Bundeswehr in Fritzlar

Gemeinsam mit verschiedenen Initiativen organisiert DIE LINKE. Hessen am 13. Juni einen Tag des Widerstandes gegen das Spektakel „Tag der Bundeswehr" in Fritzlar. Die hessischen Landtags – und Bundestagsabgeordneten sowie die LAG FIP werden dazu eingeladen, die Proteste zu unterstützen. Wir werden sichtbare Zeichen gegen das „Werben fürs Sterben" setzen.

Die Bundeswehr plant für den 13. Juni an 15 Bundeswehrstandorten pompöse Militärshows, so auch im nordhessischen Fritzlar. Allein hier werden bis zu 100 000 Besucher erwartet. Es soll neben einem Showprogramm auch Kampfgerät – von der Ausrüstung bis zu Hubschraubern und Panzern – präsentiert werden. 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges ist Deutschland wieder dabei, wenn im Nahen und mittleren Osten, in Afrika oder in Europa Kriege geführt werden. Mit deutschen Waffen (von denen nicht wenige in Kassel produziert werden), mit deutschen Soldaten (in Afghanistan, der Türkei, in Mali, im Sudan, am Horn von Afrika, ....) und nicht zuletzt mit deutscher Infrastruktur und Logistik (z. B von Ramstein aus).
Bundespräsident Gauck, Verteidigungsministerin von der Leyen und andere fordern „mehr Verantwortung zu übernehmen" – sprich: noch mehr Militär in Krisen- und Kriegsgebiete zu schicken, noch mehr Waffen zu exportieren und damit noch mehr Tod und Zerstörung herbeizuführen.

Und jetzt lässt man sich die großen Militärspektakel ca. 2,5 Millionen € kosten. Um Werbung für diese Art von Kriegen zu machen und um Nachwuchs für die Truppe anzuwerben.

Zum "Tag der Bundeswehr" am 13. Juni in Fritzlar bekommen die Besucher den grauen Teppich ausgerollt: Ein 26 Kilometer langes Teilstück der Autobahn 49 soll zum Parkplatz werden und gesperrt werden.

 
 

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