Heraus zum 1. Mai – und: Nazis raus, auch am 1. Mai!

Grafik Erster Mai 760x428Am 1. Mai feiern wir den Tag der Arbeit als Kampftag der Arbeiterbewegung.
Der 1. Mai ist seit über 100 Jahren ein internationaler Tag gemeinsamer Kämpfe. Ein Tag, an dem wir zusammenstehen und zusammen kommen, um soziale Anliegen und Kämpfe in ihrer und unserer Vielfalt auf die Straße zu tragen. Unzählige Menschen werden auch dieses Jahr am 1. Mai weltweit aktiv gegen Ausbeutung und Unterdrückung, für Frieden und demokratische Rechte auf die Straße gehen. Auch in den Ländern, in denen der 1. Mai kein Feiertag ist, oder in denen solche Aktivitäten gar Gegenstand von Repression oder gleich verboten sind.

Der DGB konzentriert seinen Aufruf dieses Jahr auf das Motto: „Europa. Jetzt aber richtig!“ Wir werden uns selbstverständlich beteiligen und die 1. Maidemonstrationen auch zu unserem inoffiziellen Wahlkampfauftakt machen. Wir machen den Tag der Arbeit zum Tag der europäischen Solidarität. Gegen die Macht der Konzerne und der Reichen, deren Interesse von der EU und ihren vertraglichen Grundlagen vor allem bedient werden. Und wir kämpfen gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Fortschritt in Deutschland: für gute Arbeit, gute Einkommen und Arbeitsbedingungen, mehr Tarifbindung und eine Rente, die für ein gutes Leben reicht. Wir wollen soziale Sicherheit für alle, unabhängig von sozialem Status und Herkunft!

Deshalb fordern wir auch dazu auf, sich gegen die wieder an diesem Tag marschierenden Nazis zu stellen. Z. B. in Erfurt, wo die AfD den Auftakt für ihre rassistischen, nationalistischen und reaktionären Wahlkämpfe und rechte Stimmungsmache für 2019 setzen und dabei den Gewerkschaften, Initiativen, Bewegungen und linken Organisationen den 1. Mai entreißen will.

Die Erfurter Bündnisse „Zusammenstehen. Vielfältig solidarisch“ und „alles muss man selber machen“ laden zu einer Versammlung der Vielen nach Erfurt ein, deren Signal weit über die Stadt hinausreichen soll. Eine Versammlung mit Demonstration, Kundgebungen und Konzert vor dem Thüringer Landtag. Eine Versammlung mit Strahlkraft, denn nur im Zusammenstehen in der Vielfalt entwickeln wir solidarische Antworten auf soziale Fragen. Eine Versammlung unterschiedlicher Menschen, die sich in der internationalen und langjährigen Tradition des 1. Mai genauso verstehen, wie in Anknüpfung an unseren Einsatz für Humanismus und Demokratie bei #Wirsindmehr und #Unteilbar.

Deswegen: Heraus zum 1. Mai – und: Nazis raus, auch am 1. Mai!

   

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