Rassismus tötet! Demonstration in Limburg an der Lahn.

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Nach der Tötung eines 55 jährigen Mannes aus Ruanda in Limburg durch drei Personen demonstrierten am Sonntag den 2. November 2014 mehrere hundert Menschen unter dem Motto „Rassismus tötet!“ Bereits vor über einer Woche wurde das Opfer in einer Limburger Obdachlosenunterkunft zu Tode geprügelt. Mittlerweile sprechen Polizei, Staatsanwaltschaft wie auch Presse von einem “möglichen ausländerfeindlichen Motiv“. Drei Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU ist es leider noch lange nicht selbstverständlich das rassistische und menschenverachtende Motive durch die Behörden erkannt werden bzw. öffentlich auf diese reagiert wird. Viel zu oft werden vermeintliche „Randständige“ der Gesellschaft - Migrant*innen, Obdachlose oder Sinti und Roma - ausgeschlossen, verachtet und öffentlich stigmatisiert. Gleichzeitig werden die gewalttätigen Ausbrüche regelmäßig klein geredet oder als Einzelfälle abgetan. In einem solchen Klima fühlen sich rechte Schläger in ihrem mörderischen Treiben geschützt und bestärkt. Es geht darum, die gesellschaftlichen Strukturen, aus denen sich dieses rassistische Klima speist zu hinterfragen und selbstbestimmt für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Unterdrückung und Ausbeutung zu kämpfen.

  

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