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Streik bei Amazon in Bad Hersfeld. Solidarität mit den Beschäftigten

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Über 500 Beschäftigte waren am Mittwoch dem Streikaufruf ihrer Gewerkschaft ver.di am Standort in Bad Hersfeld gefolgt und zogen lautstark durch die Innenstadt. Im Mittelpunkt der neuerlichen Streikaktivitäten steht die Forderung nach einem Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels, welchen die Konzernleitung kategorisch ablehnt.

Um die berechtigten Anliegen der Beschäftigten zu unterstützen, waren Mitglieder und Aktivist/innen der LINKEN aus den Kreisverbänden Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner, Vogelsberg und Fulda vor Ort. Für DIE LINKE sprach Parteivorsitzender Bernd Riexinger zu den Streikenden.

In einer kämpferischen Rede lobte Riexinger die Beschäftigten für ihr Rückgrat. Nur wer sich für seine Interessen einsetze, würde von der Konzernleitung ernst genommen werden. Die Streikenden würden ihre Würde verteidigen. Als Gewerkschafter wisse er, wie schwierig es sein kann, eine Belegschaft für den Arbeitskampf zu gewinnen. Umso beeindruckender sei das Engagement der Amazon-Kolleg/innen. Die steigenden Konzernumsätze seien das Ergebnis der harten Arbeit der Beschäftigten, die Forderung nach höheren Löhnen mehr als berechtigt. Riexinger kritisierte auch die Befristungspraxis bei Amazon. In einem reichen Land wie Deutschland müsse es möglich sein, dass man nicht ständig in Angst leben müsse, übermorgen keinen Arbeitsplatz mehr zu haben. Der LINKEN-Vorsitzende regte zudem eine Postkartenaktion an, um Kund/innen des Online-Versandhändlers die Möglichkeit zu geben, sich mit den Forderungen der Streikenden zu solidarisieren. Davor hatte u.a. der Landesvorsitzende Jan Schalauske die Solidarität der hessischen LINKEN in einem Grußwort an die Beschäftigten überbracht. Der Streik soll in den nächsten Tagen fortgesetzt werden.

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