Mahnwachen gegen Brandanschläge auf Moscheen

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Am 19. September fand der bundesweite Aktionstag „Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht“ statt, zu dem der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland aufgerufen hat.

Er machte damit auf den zunehmenden Rassismus in Deutschland aufmerksam gemacht – allein in den letzten Wochen gab es fünf Anschläge auf Moscheen.  Zudem setzte er ein Zeichen gegen Gewalt im Namen des Islam durch Terrorgruppen wie den Islamischen Staat (IS).

Christine Buchholz war eingeladen, den Aktionstag in der Abu Bakr-Moschee in Frankfurt zu begehen. Als Symbol der interreligiösen Verständigung sprach Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, neben Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland.

„Wenn in Deutschland Moscheen angegriffen und Muslime diskriminiert würden, betrifft das auch die jüdische Gemeinde“, so Graumann „Uns verbindet viel, viel mehr, als uns jemals trennen könnte.“ Zur Idee des Aktionstags sagte er: "Dieses Zeichen sollte man im ganzen Land hören. Es ist ein Zeichen, das aus dem Herzen kommt.“ „Alle Religionen teilten dieselbe friedliche Grundüberzeugung“, sagt Aiman Mazyek und wünscht sich, „dass alle Menschen in Deutschland bei uns stehen und sich mit uns gegen Hass und Unrecht erheben.“

Für DIE LINKE erklärte Christine Buchholz: „Es ist überfällig, ein starkes Zeichen gegen den wachsenden antimuslimischen Rassismus in Deutschland zu setzen. In den letzten zwei Jahren haben sich die Anschläge auf Moscheen mehr als verdoppelt. DIE LINKE streitet für eine solidarische Gesellschaft – ohne Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Kultur oder Religion. Das können wir nur gemeinsam erreichen.“

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